Pressemeldung

 

 

Fünf neuen Trainer A in Hohenhameln ausgebildet

 

Zum Abschluss des ersten eigenständigen Trainer A-Lehrganges, der seit Jahren an der Fachschule für Voltigieren durchgeführt wurde, konnte Fachschulleiter Ralf Lange fünf neuen Voltigierlehrern zur bestandenen Prüfung gratulieren. Mit Mario Becker (Hessen), Ann-Kristin Barton (Westfalen), Elke Guckeisen (Bremen), Bibiane Steinborn (Berlin-Brandenburg) und Andreas Bäßler (Sachsen) war der Lehrgang zwar klein, aber mit erstklassigen Teilnehmern aus dem gesamten norddeutschen Raum besetzt. Dies war für die Referenten von Vorteil, da sie auf ein fundiertes Fachwissen aufbauen konnten, dass sich die Teilnehmer in den vorangegangenen Trainer C- und B-Lehrgängen in Hohenhameln erworben hatten.

Für dieses Pilotprojekt wurde ein sehr hochkarätiges Referententeam zusammengestellt, welches das fundierte Basiswissen der Teilnehmer um viele Spezialkenntnisse ergänzte. Einen besonderen Schwerpunkt bildete dabei das Thema "Biomechanik", das von der Bundestrainerin Helma Schwarzmann referiert wurde, die auch den Voltigierunterricht in Theorie und Praxis leitete. Mieke Lorentz ergänzte den Bereich der Sportlehre um wichtige Grundlagen der Ernährungslehre und Hartmut Arnold rundete dieses Themengebiet mit neuesten Erkenntnissen zum Thema Stretching und Verletzungs­prophylaxe ab. Aus dem Bereich "Sportartbezogenes Basiswissen" referierte Björn Ahsbahs über die Besonderheiten innerhalb der bundesdeutschen Sportorgani­sation, Frau Schwarzmann diskutierte die Regelungen des int. Voltigierreglements und Frau Schulz unterwies die Teilnehmer in den aktuellen Dopingbestimmungen. Der Unterricht im Longieren wurde von Peter Petersen (Doppellonge) und Gabriele Ibendahl übernommen. Hierbei wurde die Thematik Pferd durch einen Vortrag von Frau Dr. Bienert von der Tierärztlichen Hochschule Hannover über die Verdauungsorgane des Pferde sowie von Herrn Albrecht Hübner zur Exterieurbeurteilungen ergänzt. Den Abschluss dieses umfangreichen Lehrgangspaketes bildete ein Besuch im Olympiastützpunkt Hannover verbunden mit einem Referat von Dr. Nowoisky zur Thema "Biomechanik".

Gleichzeitig mussten die Teilnehmer aber auch selbst Unterricht erteilen, um auf ihre zukünftige Rolle als Lehrgangsleiter vorbereitet zu werden. So standen praktische Unterweisung im Longieren sowie zur Unterrichtserteilung beim parallel stattfindenden Trainer C-Lehrgang ebenso auf dem Lehrplan wie Referate zu vorgegebenen Spezialthemen.

Der eng gestaltete Zeitplan mit nahezu täglich zehn Stunden Unterricht ließ den Teilnehmern kaum Zeit, um den vermittelten Stoff zu verarbeiten und zu lernen. Dennoch wurden mit Hilfe einiger Nachtschichten auch diese Probleme gelöst und gleichzeitig "so nebenbei" die umfangreichen Prüfungsausarbeitungen angefertigt. Daher hatte die Prüfungskommission unter dem Vorsitz von Frau Marion Schulz auch kein Problem allen Teilnehmer einen hervoragenden Kenntnisstand zu bescheinigen und zur Bestanden höchsten Prüfung im deutschen Voltigiersport zu gratulieren.

 

Von diesem Trainer A-Lehrgang profitierte auch der Trainer C-Lehrgang, der zeitgleich in Hohenhameln stattfand. Denn neben den intensiven Unterweisungen durch die Trainer A-Teilnehmer konnten sie auch an einigen der vorab genannten Veranstaltungen teilnehmen. Leider konnten aufgrund eines persönlichen Blackouts bei den mündlichen Prüfungen nicht alle Ausbilder den Lehrgang erfolgreich abschließen. Jedoch konnte Lehrgangsleiter Ralf Lange den folgenden zehn Teilnehmern zur bestandenen Prüfung gratulieren: Tobias Plenge (Rhede), Charlotte Augspurger (Taunusstein), Sahra Abas (Gifhorn), Annette Stübinger (Fulda), Julia Budde (Düsseldorf), Kerstin Feist (Klosterdorf), Saskia Schölkmann (Rötgesbüttel), Barbara Schuster (Stade), Sandra Neddermeyer (Hannover) und Beate Stahler (Mannheim)