Pressemeldung

 

 

Silber und Bronze für Hohenhamelner Voltigierer !!

Vor großer Kulisse konnten die Voltigierer des RFV Hohenhameln am vergangenen Wochenende bei den Landesmeisterschaften im Voltigierer, die auf der heimischen Reitanlage „Am Dehnenweg“ stattfanden, die Silber- und Bronzemedaille gewinnen.

In der schön geschmückten Halle beeindruckte insbesondere die 1. Turniergruppe des RFV Hohenhameln, die pünktlich zum Saisonhöhepunkt die beste Leistung der Saison zeigte. Auf ihrem Pferd „Letta“, überzeugte die Mannschaft von Trainerin Nicole Lange besonders durch eine ausdrucksstarke Kürvorführung. Aber auch das Stehen, im gesamten Saisonverlauf bisher die Wackelübung, wurde souverän und sicher gezeigt. Mit dieser Leistung sicherte sich das Team aus Hohenhameln nicht nur die Silbermedaille, sie konnte auch das Rennen um den Meistertitel lange Zeit spannend gestalten. Das am Ende doch die Dauerkonkurrenz aus Goslar die Nase vorn hatte, ärgerte dann aber niemanden mehr, denn mit dem Gewinn der Vize-Meisterschaft ist auch die Startgenehmigung für die Deutsche Meisterschaft im August in Alsfeld (Hessen) verbunden, an die vor dem Turnier schon fast keiner mehr geglaubt hatte.

Als geschickter Schachzug erwies sich ein Wechsel in der Startreihenfolge der Mannschaft wodurch nun die pflichtbeste Turnerin Rebecca Gläsner als erste auf das Pferd ging und gleich für einen guten Eindruck sorgte. Aber auch die anderen Voltigiererinnen schlossen sich dieser Leistung an und erreichten im 1. Umlauf eine Wertnote von 7,773 Punkten. Damit lag man zwar hinter Goslar (7,919) aber weit vor der stärker eingeschätzten Konkurrenz aus Isernhagen (7,381). Hierdurch wurde sehr viel Druck von den Schultern der Mannschaft genommen, wodurch sie sich im zweiten Umlauf auf 8,027 Punkte steigern konnte. Doch das Team aus Goslar konterte mit 8,163 Punkten und sicherte sich so den Meistertitel.

Auf den 11. Platz kam in diesem Wettbewerb die 2. Turniergruppe des RFV Hohenhameln, die unter der Longenführung von Trainerin Britta Carstensen auf dem Pferd „Grand Amour“ an den Start ging. Trotz eines verletzungsbedingten Trainingsrückstandes zeigte die „A2“ eine ansprechende Vorstellung, die von den Richtern leider nur mit 5,938 Punkten bewertet wurde, weswegen es in diesem Jahr nicht ganz zur angestrebten  TopTen-Platzierung reichte.

Im Einzelvoltigieren kam es zu dem erwarteten Dreikampf zwischen Anke Rauls (Hohenhameln), Christiane Lingner (Isernhagen) und Nicola Haase (Goslar). Diesen eröffnete Nicola Haase mit einer beeindruckenden Vorstellung und erstaunlichen 8,626 Punkten. Dieser Leistung konnte Anke Rauls an diesem Wochenende nichts entgegen setzen. Im Gegenteil durch kleine individuelle Fehler verlor sie mit 8,280 Punkten auch den Vergleich mit Christiane Lingner (8,370 Punkte). So belegte Anke Rauls den dritten Rang nach dem ersten Umlauf, an dem sich auch im Technikprogramm nichts änderte. Erst in der abschließenden Kürvorführung konnte sie an ihre alte Leistungsstärke anknüpfen und erzielte gemeinsam mit Nicola Haase die Tageshöchstwertung von 8,833 Punkten. Diese abschließende Leistungssteigerung macht Mut für die am kommenden Wochenende anstehende Teilnahme an den internationalen Deutschen Meisterschaften in München.

Einen Sonderehrenpreis erhielt die Longenführerin Nicole Lange in dieser  Prüfung mit der höchsten Bewertung für die Vorstellung des Pferdes.

 

 

Abs.: RFV Hohenhameln, Ralf Lange, Molkereistr. 3a, 31249 Hohenhameln

         Tel.: 05128/960160