Pressemeldung

 

Anke Rauls etabliert sich in den Top Ten!!

 

Trotz der ungünstigen Voraussetzungen hat Anke Rauls bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften die Rückkehr in die nationale Spitze geschafft. Große Pferdeprobleme eigener und zur Verfügung gestellter Pferde sorgten im Vorfeld dafür, dass die Vorbe­reitung auf die DM nicht optimal lief. Hinzu kam mit dem 1. Startplatz ein ungünstiges Los, da die Richter sich zu Beginn der Prüfung mit den Noten häufig noch bedeckt halten. Dennoch konnte Anke Rauls durch eine überzeugende Pflichtleistung den Grundstein für eine erfolgreiche Meisterschaft legen. Hier kam ihr die schwungvolle Galoppade von „Grand Amour“ entgegen, eigentlich das Pferd der 2. A-Gruppe, dass in diesem Fall zum Ersatzpferd der Einzelvoltigierer wurde. Nach dem 8. Rang im 1. Umlauf, zeigte Anke Rauls auch im Technikprogramm eine nahezu fehlerfreie Leistung und belegte dort mit der Wertnote 8,075 sogar den siebten Platz. Lediglich im abschließenden Kürfinale leistete sie sich einen kleinen Patzer beim letzten Abgang, wodurch sie sich aber nicht mehr vom achten Rang in der Endwertung verdrängen ließ.

Nicht ganz so gut lief es für die A-Gruppe des RFV Hohenhameln, die ebenfalls in der Vorbereitung einige Rückschläge einstecken musste. So wurde zunächst der Obermann Wiebke Schernich nicht rechtzeitig wieder fit, dann verletzte sich mit Rebecca Gläsner auch noch der Leistungsträger der Mannschaft. Doch dank der guten vereinsinternen Betreuung durch Herrn Markus Zoll – von hieraus nochmals vielen Dank -, konnte Rebecca zumindest für den Einsatz in der Mannschaft wieder hergestellt werden, auch wenn sie notgedrungen auf ihren Einzelstart verzichten musste. Zu allem Überfluss hatte dann auch das Gruppenpferd „Letta“ Probleme mit der hohen Tribüne und scheute mehrmals während des 1. Durchganges. Die daraus resultierenden schwachen Leistungen speziell im Stehen sorgten dafür, dass das Team von Longenführerin Nicole Lange sich nach der Pflicht nur auf dem 23. Rang platzieren konnte. Im zweiten Umlauf steigerte sich die Gruppe zwar auf den 17. Rang, hatte dann aber erneut Pech, indem sie für das Finale den 1. Startplatz zugelost bekam. Und hier wurde dann auch eine sehr gut vorge­tragene Kür nicht mit den entsprechenden Noten honoriert. So büßte die Hohenhamelner A-Gruppe in ihrer Spezialdisziplin sogar noch zwei Plätze ein, anstatt weiter Boden gut zu machen. In der Endabrechnung bedeutete dies dann Rang 19 mit einer Wertnote von 7,124 Punkten, im übrigen exakt punktgleich mit dem Team des RV Rhede.

 

Abs.: RFV Hohenhameln, Ralf Lange, Molkereistr. 3a, 31249 Hohenhameln

         Tel.: 05128/960160